Ambulantes Operieren

Unsere Patienten nutzen die medizinische, personelle und räumliche Infrastruktur, die ein Krankenhausbetrieb bietet.
In den letzten Jahren ist die Zahl der in unserer Klinik ambulant operierten Patienten deutlich gestiegen.

In den letzten Jahren ist die Zahl der in unserer Klinik ambulant operierten Patienten durch die fortschreitende Optimierung der Operationstechniken und immer schonenderer Narkoseverfahren deutlich gestiegen.

Rund 1.000 Patienten wurden in unserer Klinik ambulant operiert, und konnten dabei die medizinische, personelle und räumliche Infrastruktur nutzen, die ein Krankenhausbetrieb bietet.

Die Vorbereitung für eine ambulante OP wird in unserem separaten Bereich in unmittelbarer Nähe zum OP-Trakt durch speziell geschultes Personal vorgenommen. Nach der Operation folgt eine Nachbetreuungsphase in einem separaten Raum in unserem neuerbauten Intensiv- und postoperativen Überwachungsbereich. Hier genießen auch ambulante-OP-Patienten die Sicherheit eines Klinikumfeldes. Nach kurzer Zeit ist dann die weitere Nachbetreuung in unserem separaten Bereich für Patienten mit ambulanter OP möglich. Sollte es in seltenen Fällen zu Komplikationen kommen, ist selbstverständlich auch ein Verbleib der Patienten über Nacht in der Klinik möglich.

Sollten Sie beim Ambulanzbesuch vom Arzt auf die Möglichkeit einer ambulanten Operation hingewiesen werden, so können Sie sicher sein, dass diese bei uns unter Krankenhausbedingungen stattfinden wird.

Nachdem in der Vorstellungsambulanz die Entscheidung zu Gunsten einer ambulanten Operation gefallen ist, legt der Patient eine Einweisung für die Krankenhausbehandlung des niedergelassenen Arztes bei seinem nächsten ambulanten Besuch zur prästationären OP-Vorbereitung in der Klinik-Aufnahme vor.

Die eingehende Beratung sowie eine körperliche Untersuchung durch den Orthopäden und den Narkosearzt, Röntgen- und Laborkontrollen, kurzum die Operationsvorbereitungen, werden während der normalen Ambulanzsprechzeiten durchgeführt. Zudem wird der Eingriff mit Ihrem Operateur und die Narkose mit Ihrem Anästhesisten besprochen.

Mit besonderer Sorgfalt wird dabei nochmals geprüft, ob mögliche akute medizinische Gründe gegen die Durchführung einer ambulanten Operation sprechen. Um Doppeluntersuchungen zu vermeiden, bitten wir Sie, die bei Ihrem Arzt vorliegenden Befunde (z.B. Röntgenbilder, Blutwerte, EKG) mitzubringen. Um den geplanten Eingriff ambulant durchführen zu können, muss Ihnen am Tag der Operation eine Begleitperson für den Heimweg und die ersten 24 Std. nach dem Eingriff zur Seite stehen.

Am Tag der Operation melden Sie sich morgens im Anmeldebüro des separaten Bereiches für ambulante Operationen (1. Etage). Sie werden von einer Mitarbeiterin für den Eingriff vorbereitet und anschließend in den OP-Bereich begleitet. Dort erfolgt die Narkoseeinleitung und die geplante Operation. Nach der Operation werden Sie zunächst in unserer postoperativen Überwachungseinheit kurze Zeit verbringen. Danach werden Sie in den Raum gebracht, in dem auch die Vorbereitung zur ambulanten OP erfolgte. Hier kann auch der begleitende Angehörige Sie abholen. Operateur und Narkosearzt legen dann den Zeitpunkt fest, an dem der Patient wieder nach Hause entlassen werden kann. Notwendige Medikamente und ein Bericht für den weiterbehandelnden Arzt werden dem Patienten beim Verlassen der Klinik mitgegeben. Zur Weiterbehandlung stellen Sie sich, nachdem Sie ausführlich über den Eingriff und die notwendige Nachbehandlung informiert wurden, Ihrem Haus- oder Facharzt mit einem entsprechenden Befundbericht am Folgetag vor.

  • arthroskopische Operationen von Knie- (z.B. Meniskus-, Knorpel-, Kreuzbandoperationen),
  • Schulter-(z.B. Beseitigung von Engpasssyndromen und Kalkablagerungen, Stabilisierungen) und Sprunggelenk (z.B. Entfernung von Knochenausziehungen und Gelenkkörpern)
  • Operationen an Hand und Fuß (z.B. Karpaltunnelspaltungen, Korrekturen von Hammer- und Krallenzehen sowie Großzehenfehlstellungen)
  • Operationen der Sehnenansätze und Bänder (z.B. Operationen bei Achillessehnenschmerzen, Tennisellenbogen und Bänderrissen)
  • kleinere Weichteileingriffe (z.B. Entfernung von Schleimbeuteln und Rheumaknoten, Narbenkorrekturen)
  • Metallentfernungen

Das breite Behandlungsspektrum unserer Abteilungen für Ergotherapie und Physiotherapie kann von Ihnen auch ambulant genutzt werden.